#pchfreak

Autor: patrick (page 1 of 5)

Python Script Autostart

Um z.B. ein Python Script automatisch nach dem Start des Raspberry Pi im Hintergrund starten zu lassen, braucht es lediglich den Zugriff auf die Linux Variante des Windows Autostartmenüs.

Dort gelangt ihr ganz einfach über das Terminal hin. Öffnet das Terminal und gebt folgenden Code ein:
sudo nano /etc/rc.local

Es öffnet sich eine quasi Textdatei im Terminalfenster. Hier ist es wichtig, dass der Part des „Autostarts“ vor dem „exit 0“ steht. In meinem Fall direkt darüber. Um beispielsweise die Datei wetter.py im Homeverzeichnis automatisch starten zu lassen, gebt ihr folgendes ein:
python /home/pi/wetter.py &

Speichert eure Änderungen mit der Tastenkombination:
STRG+X und gebt y zum bestätigen ein. Enter drückern.

Nun mit dem Befehl sudo reboot den Raspberry neustarten und das Script startet automatisch.

WLAN Repeater für 7,- Euro

Klingt zunächst erst einmal nach einem Traum. Aber ist es möglich einen WLAN Repeater für unter 10,- Euro zu bekommen? Ich sage ja. Was ihr braucht um solch einen Repeater an den Start zu bringen ist ein Linux Rechner z.B. ein Raspberry Pi, ein micro USB Kabel und ein ESP8266 Microcontroller.

  • NodeMCU V2 WiFi Amica ESP8266 ESP-12F

Den Raspberry habe ich bereits. Den Microcontroller habe ich bei Amazon für 7,- Euro gekauft und USB Kabel liegen hier mehr als genug herum. Verbinden wir den ESP8266 via USB mit dem Raspberry und starten diesen.

Jetzt können wir das Terminal öffnen und folgendes eingeben:
sudo pip install esptool

Danach kopieren wir uns das OS für unseren Repeater von github auf den Pi:
git clone https://github.com/martin-ger/esp_wifi_repeater

Jetzt wechseln wir in das Verzeichnis, welches wir heruntergeladen haben:
cd esp_wifi_repeater

Zuletzt geben wir folgendes ins Terminal ein:
esptool.py --port /dev/ttyUSB0 write_flash -fs 4MB -ff 80m -fm dio 0x00000 firmware/0x00000.bin 0x02000 firmware/0x02000.bin

Fertig. Der ESP8266 Microcontroller kann nun vom Raspberry „abgezogen werden“ und mit einem Netzteil oder Powerbank verbunden werden.

Nach wenigen Sekunden ist der Repeater bereit und ihr könnt euch mit dem Handy oder Computer auf das WLAN des ESP8266 schalten. Sucht dazu nach MyAP. Ein Passwort gibt es nicht.

Gebt nun in eurem Browser folgende IP Adresse ein:
192.168.4.1

Ihr gelangt auf das webinterface des Microcontrollers. Hier könnt ihr euch nun mit eurem WLAN verbinden (SSID und Passwort) welches dann auch entsprechend verstärkt werden soll. Zusätzlich könnt ihr noch einen separaten Namen (SSID) für euer verstärktes WLAN Netz sowie Passwort wählen.

Reichweite: In meinem Test habe ich den ESP8266 Microcontroller einfach mit etwas Gaffa ans Fenster geklebt und hatte um und bei 100 Meter Reichweite. Die ist natürlich von der Umgebung abhängig. Bäume, Häuser, Autos und Co. sorgen dafür, dass weniger Feldstärke vorhanden ist.

Tauglich ist das ganze für z.B. das Streamen von Musik in den Garten, das gucken von HD Inhalten z.B. auf YouTube oder das normale Surfen im Netz. Anwendungen wie Videotelefonie oder Games die viel Bandbreite benötigen fallen nicht in das Aufgabengebiet des ES8266.

 

 

 

Raspberry Pi Pico

Nach den ersten Monaten mit dem neuen Sprössling aus dem Hause Raspberry kann ich sagen: Ich bin ein Fan. Der Winzling mit dem passenden Namen Pico sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch einiges drauf.

Er kann wahlweise mit MicroPython oder C++ programmiert werden. Dies allein ist in meinen Augen ein dickes Plus – da sich die Entwickler aussuchen können in welcher Sprache sie schreiben.

Der RP2040 kommt mit einem Dual Core Arm Cortex-M0+ Prozessor, mit 256 KB internen RAM, 16 MB on Chip Speicher für Programme und Programmable I/O inkl. i2c & SPI. An dieser Stelle darf man nicht vernachlässigen, dass der RP Pico lediglich 4,- Euro kostet.

Ich nutze den Pico z.B. um den Feuchtigkeitsgrad der Erde meines Zitronenbaums zu ermitteln und via 8-Bar LED Leiste optisch auszugeben. Dazu gibt es in den nächsten Wochen mehr…

Andere kleine Projekte für den Pico sind unter anderem eine LED Laufschriftanzeige oder mini Spiele wie Flappy Bird oder Ufo. Generell sehe ich den den Microcontroller aber eher in der Sensor-Ecke. Soll heißen: Die Energieeffiziente Ansteuer -und Auswertung von Sensordaten (z.B. den Feuchtigkeit, Helligkeit oder Feuer).

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