Mac Book Pro vs. Mac Pro

On 24. Dezember 2017 by patrick

Apple Mac Pro

 

Warum ein Apple Pro Produkt?

Damals wie heute zeichnen sich die Pro Produkte von Apple durch deutlich mehr Leistung im Sinne von schnelleren CPU´s, GPU´s, SSD´s, RAM, höher aufgelösten Displays und eine große Anschluss Vielfalt aus. Dinge die nicht wirklich jedermann im Alltag benötigt und auch nicht pauschal bezahlen möchte. Um dennoch den hohen Anforderungen in diesem Segment gerecht zu werden hat Apple die Pro Reihe ins Leben gerufen. Gerade im Kreativbereich wie Musik, Video und Fotos sind jede Menge Pro Geräte im Einsatz. Apple typisch ist der Preis. Das Pro lassen sich die Jungs und Mädels aus Cupertino gut bezahlen.

 

Ist das Pro den Preis wert?

Ja, in meinen Augen schon. Ich sage nicht, dass Preis – Leistung bei Apple optimal gestaltet ist. Gerade mit Blick auf die Speicher Preise (doppelter Speicher = doppelter Preis). Trotz dessen kann ich mit mehr Leistung meine Arbeit in kürzerer Zeit erledigen und genau an dieser Stelle passt der höhere Preis für mich.

 

MacBook Pro vs. Mac Pro

Ich habe vom iPad bis zum Mac Pro alles im Einsatz. Warum? Weil jedes Gerät für sich meiner Meinung nach einen speziellen Bereich sehr gut abdeckt – aber eben nur diesen. Ergo ist jedes Gerät als solches ein Kompromiss. Egal ob iPad oder MacBook Pro. Für den mobilen Alltag habe ich mein MacBook Pro immer dabei und genau hier ist der Bereich, den das MBP sehr gut abdeckt. Es ist ein Notebook was genug Dampf unter der Haube hat um auch unterwegs das eine oder andere fix zu erledigen. Allerdings gibt es auch deutlich komplexere Aufgaben, die ich mit dem MBP nicht unbedingt erledigen möchte. Hierzu zählt z.b. das rendern von 4K-360° Videos in Adobe Premiere Pro. Klar kann auch ein MacBook Pro dies bewerkstelligen, nur leider ist es in dieser Zeit nicht für andere Dinge zu gebrauchen. Für solche Jobs hab ich den Mac Pro. Er steht separat und braucht nur ein Stromkabel. Die Steuerung erfolgt ganz einfach über Screen Sharing. Der zu bearbeitende Content kommt via WLAN direkt vom Netzwerkserver und wird auch nach getaner Arbeit genau dort wieder abgelegt. Der große Vorteil ist, dass der Mac Pro im stillen Kämmerchen seine Aufgaben schnell und unkompliziert erledigt und ich nicht zeitlich davon abhängig bin – ob ein Projekt fertig exportiert ist oder nicht. Zudem hat der Mac Pro viel mehr Reserven in sachen Leistung als ein Mobilcomputer wie das MBP. In meinem Fall stehen 2 Intel Xeon Quad Core Prozessoren mit 2,6 GHz, 32 GB-DDR3 RAM, 512 GB SSD, 1 TB HDD und eine AMD Radeon HD 7950 3 GB Grafikkarte zur Verfügung. Wenn die 8 Kerne anfangen den RAM zu füttern und die SSD zum glühen bringen wird ein o.g. Video von 3 Minuten länge in ca. 4 Minuten exportiert. Dafür braucht mein MacBook Pro länger als 3 Stunden. Dafür lässt sich der Mac Pro ganz schlecht unterwegs benutzen. Jeden Gerät hat eben sein spezielles Einsatzgebiet.

 

Ein alter Mac Pro

Dem Kenner ist bestimmt aufgefallen, dass ich nicht den aktuellen Mac Pro nutze (die Tonne). Dafür gibt es gute Gründe. Zum einen der Preis – die Tonne soll nach Wunschkonfiguration ca. 4200,- Euro kosten. Das Vorgängermodell kann ich z.B. im Internet für bereits 350,- bis 500,- Euro bekommen. Da kommen dann noch neue SSD´s und eine Grafikkarte dazu also bummelig 1000,- Euro. Damit habe ich knappe 3000,- gespart und bin für die Zukunft besser vorbereitet als mit dem aktuellen Model. Warum? Die „Tonne“ hat fest verlötete Platinen und ermöglicht nicht den Austausch einzelner Komponenten wie Grafikkarte, RAM oder Festplatten. Alles was zusätzlich benötigt wird, muss extern angeschlossen werden. Das sieht meiner Meinung nach nicht nur hässlich aus, sondern ist auch unpraktisch. Den „großen / alten“ Mac Pro stelle ich geschlossen – so wie Apple ihn schuf in die Ecke und dabei sieht er auch noch gut aus. Die „Tonne“ verursacht ein Kabel und Geräte Wirrwarr welches mich schlichtweg nervt.

 

Der neu iMac Pro

Apple hat ein neues „Pro“ Produkt, den iMac Pro angekündigt. Der gefällt mir persönlich sehr gut. Das große 5K Display und die schiere power könnte ich schon gebrauchen – bzw. mein „haben wollen Trieb“ hat eingesetzt. Allerdings mit etwas Abstand betrachtet, ist der iMac Pro kein Gerät für mich. Als Display habe ich mein MBP-Retina Display und extern einen 24″ Eizo und wer stellt schon einen iMac Pro in die Kammer um lediglich die Rechenleistung zu benutzen? Also bleibt es bei mir der „alte“ Mac Pro.