Google Home Mini

On 16. Januar 2018 by patrick

Google Home mini

 

Google Home mini

Ich habe mir vor einigen Wochen im Sonderangebot einen Google Home mini zugelegt. Gekostet hat mich der smarte Lautsprecher aus dem Hause Alphabet knapp 20,- Euro. Ein guter Preis um Ihn einmal auszuprobieren. Von dem Konkurrenzprodukt – dem Echo Dot (amazon) bin ich bis jetzt sehr begeistert. Es kann also nicht schaden auch die anderen Geräte unter die Lupe zu nehmen. Was mir als erstes aufgefallen ist: Der Home mini ist sehr schlicht & elegant und fügt sich sehr schön in die Umgebung ein. Durch die mit Stoff bespannte Oberfläche macht der kleine Lautsprecher einen wertigen eindruck. Mittels eines USB Kabel (micro) wird er mit Strom versorgt. Die Konnektivität läuft über WLAN 2,4 GHz. Da der Google Lautsprecher nicht über einen Leuchtring wie der Echo Dot verfügt, gibt er das visuelle Feedback via 4 Leuchtdioden unter dem Stoff an den user weiter. Aktiviert wird der kleine Helfer über „Hey, Google“ oder aber auch über „OK,  Google„. Die Spracheingabe / Ausgabe kann mit der App frei eingestellt werden.

 

Spracherkennung

Die basics wie die Abfrage von Wetter, News, Börse, Verkehr, Termine, Aufgaben oder Uhrzeit funktionieren tadellos. Auch Allgemeinwissen steht schnell und einfach aus der Google Datenbank zur Verfügung, Üblich ist auch, dass die Hersteller kleine sogenannte Easter Eggs einbauen – also nette versteckte Funktionen. So kann der beim Google Home mini z.B. die Selbstzerstörung aktiviert werden. Aber er kann noch mehr – stell z.B. die Frage „kannst du rappen?„, „kennst du Hänschen klein?“ oder „sing ein Lied“. Die Reaktionszeit ist gegenüber dem Echo Dot gefühlt etwas langsamer. Auch die Reichweite ist deutlich geringer als bei Amazons Alexa. Da fehlen dem Home mini die Richtmikros, die Amazon seinem smarten Lautsprecher spendiert hat.

 

Probleme...

Der Google Home mini funktioniert also ähnlich gut wie der Echo Dot. Aber eben nur ähnlich. Die meisten Probleme hatte ich bei der Steuerung von meinem Philips Hue Lichtsystem. Einfache Befehle wie z.B. „Hey Google, schalte im Schlafzimmer das Licht ein“ funktionieren meist nicht beim ersten mal. Wenn ich dichter an der Lautsprecher herangehe und sehr deutlich – fast schon unnatürlich denselben Befehl erneut ausspreche, schaltet sich das Licht ein. Manchmal allerding will es auch dann nicht funktionieren. Der Home mini antwortet dann mit dem standard Satz „Tut mir leid, ich weiß nicht – wie ich dir da helfen kann„. Eine kleinen Recherche im Internet ergab, dass es kein Problem zwischen dem Google Assistant und Philips Hue ist. Woran es aber liegt, dass genau die Lichtsteuerung so schlecht funktioniert konnte ich bis heute nicht herausfinden.

 

Kompatible Dienste

Vorweg kann ich sagen, dass alle wichtigen dabei sind. Es sollte also nicht die kaufentscheidung sein. Google arbeitet mit diesen Partnern zusammen: Spotify, TuneIn, Google Music, Deezer, Philips Hue, WEMO, tp-link, LIFX, Wiz, netatmo, tado, homematic, Gigaset, somfy, YouTube, Netflix, Tagesschau, n-tv, NDR-Info, Bild, DW, Giga, heise und weitere. Selbstredend harmonieren die anderen Google Produkte wie der Chromecast perfekt mit dem Home mini.

 

Fotos

Google Home mini

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