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Für die Behandlung der dauerhaften Haarentfernung ist die IPL-Technik (Impulslicht Haarentfernung) sehr verbreitet. 
IPL steht für Intense Pulsed Light und bezeichnet ebenso wie die dauerhafte Haarentfernung mittels
Laserepilation ein Verfahren zur Haarentfernung mittels Impulslicht. (=Impulslicht Haarentfernung!)
Im Gegensatz zur Lasertechnik, welche mit einer einzelnen festen Wellenlänge (notwendig für die
dauerhafte Haarentfernung = selektive Thermolyse) arbeitet, verwendet die IPL-Technik
(Impulslicht-Haarentfernung) das komplette Spektrum einer Xenon-Lichtquelle, welches durch Einsatz
von Filtern auf den notwendigen und für die dauerhafte Haarentfernung wirksamen Wellenlängenbereich
eingeschränkt wird.

Das Grundprinzip dieser Impulslicht-Haarentfernung entspricht dem der Laserepilation
und deswegen wirkt auch dieses Haarentfernungs-Verfahren nur bei dunkleren Haaren.
Weisse Haare und Velushaare (Flaum) können nicht dauerhaft entfernt werden, da ihnen das
Pigment Melanin fehlt, das die Strahlung absorbieren könnte.

Behandlung
Mittels eines kurzen Lichtimpulses, der durch einen Applikator auf die zu behandelnde Hautoberflä:che
projiziert wird, wird das intensiv gepulste Licht vom Melanin des Haares und der Haut aufgenommen
ohne dieses jedoch zu beschädigen.
Das Licht wird in der Tiefe durch das Melanin der Haarwurzel und des Haarfollikels absorbiert und
es kommt zu einer kurzzeitigen Erhitzung desselben und des darunter liegenden Wulstes, wobei
diese durch die entstehende Hitze verändet werden. Ein Nachwachsen des Haares ist somit unmöglich.

Wie oft?
Um eine dauerhafte Haarentfernung zu gewährleisten sollte man mit mind. 8 Sitzungen im Abstand von etwa
6-10 Wochen rechnen. Die Wiederholung der Behandlung ist notwendig, da lediglich 20-30% der im Körper
befindlichen Haare wachsen. Ausnahmslos die Haare, die sich im Wachstum befinden, also in der so genannten anagenen Phase, können dauerhaft entfernt werden. Die übrigen Haarfollikel befinden sich im Ruhezustand unter der Haut und sind somit nicht behandelbar.

Folgende Anforderungen sind vor der Behandlung zu beachten
Die zu behandelnde Hautfl�he sollte einen Tag vor der Behandlung rasiert werden. Drei bis vier Wochen
vor der Behandlung darf die Behandlungsfläche keiner intensiven Sonnenbestrahlung/Sonnenbank ausgesetzt werden. Dies gilt entsprechend auch für die Zeit nach der Behandlung.

Schmerzen
Man spürt wärend der Behandlung ein leichtes warmes Piksen.

Nebenwirkungen
Einige Körperteile reagieren empfindlicher als andere und es kann zu einer leichten Rötung der Haut
wärend der Behandlung kommen. Nachher könnte man das Gefühl mit einem Sonnenbrand vergleichen, welches sich aber nach einigen Stunden wieder normalisiert.